MRT

Die Magnetresonanztomographie (MRT, auch Kernspintomographie) ist eine Methode, in der die Daten (Bilder) nicht durch Röntgenstrahlen sondern durch Messungen in einem starken Magnetfeld erzeugt werden. Insbesonders für Weichteilstrukturen bietet sich gegenüber anderen Verfahren eine deutlich bessere Darstellung bzw. sind bestimmte Strukturen erst mit Hilfe der MRT zu untersuchen. So sind insbes. das Gehirn, Wirbelsäule/ Rückenmark, Gelenke, Becken, weibliche Brust und, je nach Fragestellung, auch Oberbauch/ Abdomen möglich.

In unserer Abteilung kommt neben einem 1 Tesla Gerät das derzeit neueste 3 Tesla- Gerät der Firma Siemens (Skyra) zum Einsatz. Neben der großen Magnetstärke (bis 90.000 fach stärkeres Magnetfeld als die Erde) ist für den Patienten besonders die mit 70cm große Öffnung des Gerätes zu nennen. Somit können nahezu alle Patienten auch bei bestehender Platzangst problemlos untersucht werden.

Auch in der MRT werden je nach Fragestellung Kontrastmittel verwendet. Diese sind sehr gut verträglich und können nur bei bekannter Unverträglichkeit oder höhergradigen Nierenfunktionsstörungen nicht eingesetzt werden. Jod ist im Gegensatz zu den CT- Kontrastmitteln nicht enthalten.

vor der Untersuchung ist Folgendes zu klären:
- Ist ein Herzschrittmacher vorhanden? (Untersuchung dann meist nicht mgl., Ausnahme: speziell zugelassene Schrittmacher nur für bestimmte Indikationen)
- Sind Metallteile im Körper, magnetische Zahnimplantate, kürzlich erst eingebrachte Implantate?
- bekannte Unverträglichkeiten/ Allergien?
- Platzangst?
- genaue Fragestellung des überweisenden Arztes (wichtig für die Wahl der Untersuchungsprotokolle und Spulen)
- Voraufnahmen/ Vorbefunde mitbringen.